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Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln
Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln

Die akute Vergiftung des letzten Jahrhunderts hat der Rhein weitgehend überstanden, aber der rigorose Ausbau zur Wasserstraße hat ihm seine Vielfalt und Dynamik genommen und zu einer starken Verarmung des Lebensraumes Rhein geführt.

Anhand von 15 Modellprojekten zwischen Iffezheim und niederländischer Grenze zeigt der NABU auf, wie an der meistbefahrenen Binnenwasserstraße Europas wieder mehr Raum für Flussnatur geschaffen werden kann.

Drei NABU-Fachinstitute an Ober-, Mittel- und Niederrhein waren unter Leitung der NABU-Naturschutzstation in Kranenburg bis Ende 2007 damit befasst, exemplarische Maßnahmen für konkrete Uferabschnitte zu erarbeiten und umzusetzen. Die Ergebnisse des Projektes sind in einer Broschüre an Beispielen zusammenfassend dargestellt. Sie kann kostenlos bezogen werden beim NABU-Shop.

Von 2008 bis 2010 schloss sich das Projekt "Flussufer im urbanen Raum" an, in dem alle drei NABU-Fachinstitute die Erfolgskontrollen des Projektes "Revitalisierung degradierter Uferabschnitte des Rheins" fortsetzten, wobei nun der urbane Raum am Rhein im Fokus stand. Die Projektleitung bei diesem Projekt lag beim NABU-Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl. Die Ergebnisse des Projektes sind in einem Abschlussbericht dargestellt.

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Aktuelles: NABU zog Bilanz nach fünf Jahren Uferrenaturierung am Rhein
Deutschlands größter Strom muss lebendiger Fluss werden
Mainz – Welchen Spielraum hat naturnaher Flusslebensraum an Europas meist befahrener Binnenwasserstraße? Dieser Frage gingen mehr als 200 Teilnehmer auf der internationalen NABU-Fachtagung „Revitalisierung degradierter Ufer des Rheins“ nach. An der Tagung nahmen Vertreter von Ministerien, Wirtschaft, Forschung, Behörden und Verbänden teil. Schirmherr der Veranstaltung ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. In seiner Begrüßungsrede forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Politik zu mutigeren Schritten bei der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie auf. Diese sieht die Herstellung eines ökologisch guten Zustandes der Flüsse bis zum Jahr 2015 vor.



Presse: NABU zieht Bilanz nach fünf Jahren Uferrenaturierung am Rhein
Deutschlands größter Strom muss lebendiger Fluss werden
Mainz – Welchen Spielraum hat naturnaher Flusslebensraum an Europas meist befahrener Binnenwasserstraße? Dieser Frage gingen mehr als 200 Teilnehmer auf der internationalen NABU-Fachtagung „Revitalisierung degradierter Ufer des Rheins“ nach. An der Tagung nahmen Vertreter von Ministerien, Wirtschaft, Forschung, Behörden und Verbänden teil. Schirmherr der Veranstaltung war Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. In seiner Begrüßungsrede forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Politik zu mutigeren Schritten bei der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie auf. Diese sieht die Herstellung eines ökologisch guten Zustandes der Flüsse bis zum Jahr 2015 vor.



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