Die akute Vergiftung des letzten Jahrhunderts hat der Rhein weitgehend überstanden, aber der rigorose Ausbau zur Wasserstraße hat ihm seine Vielfalt und Dynamik genommen und zu einer starken Verarmung des Lebensraumes Rhein geführt.
Anhand von 15 Modellprojekten zwischen Iffezheim und niederländischer Grenze zeigt der NABU auf, wie an der meistbefahrenen Binnenwasserstraße Europas wieder mehr Raum für Flussnatur geschaffen werden kann.
Drei NABU-Fachinstitute an Ober-, Mittel- und Niederrhein waren unter Leitung der NABU-Naturschutzstation in Kranenburg bis Ende 2007 damit befasst, exemplarische Maßnahmen für konkrete Uferabschnitte zu erarbeiten und umzusetzen. Die Ergebnisse des Projektes sind in einer Broschüre an Beispielen zusammenfassend dargestellt. Sie kann kostenlos bezogen werden beim NABU-Shop.
Am 1.1.2008 startete das neue Projekt "Flussufer im urbanen Raum", in dem alle drei NABU-Fachinstitute die Erfolgskontrollen des Projektes "Revitalisierung degradierter Uferabschnitte des Rheins" fortsetzen, wobei nun der urbane Raum am Rhein im Fokus steht. Die Projektleitung bei diesem Projekt liegt beim NABU-Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl.

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Aktuelles: NABU zieht Bilanz nach fünf Jahren Uferrenaturierung am Rhein
Deutschlands größter Strom muss lebendiger Fluss werden
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Presse: NABU zieht Bilanz nach fünf Jahren Uferrenaturierung am Rhein
Deutschlands größter Strom muss lebendiger Fluss werden
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